Wildschwein und Kormoran sollen als Sündenböcke herhalten
Nun findet er statt, der totale Krieg in den Maisfeldern. Mit Nachtzielgeräten die dem Kriegswaffenkontrollgesetz unterliegen gehen die
Lodentruppen nun gegen die Wildschweine vor. Mit diesem heimtückischen Kriegsgerät wird nun die von den hoch subventionierten
Maisanbauern hervorgerufene Überpopulation von Wildschweinen vernichtet. „Die Bürger haben es satt,“ so Peter Eberhardt,
Vorsitzende des Tierschutzvereins Städtedreieck „das die Probleme die hier geschaffen werden durch diese Art von Jägern und
Landwirten, jedes Mal Wehrlose und Steuerzahler die Zeche bezahlen müssen. Diese Agrarpolitik verschärft Hungerkrisen und den
Klimawandel. Zurück bleiben ausgeräumte Landstriche und Monokulturen. Unterstützt durch einige der Jägerschaft, die sich ehrlos
gegenüber der Schöpfung verhält.“
Dem Kormoran ergeht es nicht anders. Zu Unrecht als „Fischräuber“ bezeichnet. Der Kormoran ernährt sich vom Fisch mit der Menge
die er braucht um zu überleben. Kormorane nutzen zudem häufig fischereiwirtschaftlich uninteressante Massenarten, was sich für die
Bestände kommerziell wichtiger Arten sogar fördernd auswirken kann. Somit kann er kein gefräßiger Räuber sein, wie ihn gerne
Teichwirte, Sportangler und Politiker ohne Horizont, darstellen.
Die tatsächlichen Ursachen der Fischerwirtschaft wie Verluste von Strukturen in den Gewässern durch Wehre, Wasserkraftwerke,
Wasserverschmutzung, unsachgemäße fischereiliche Bewirtschaftung, billige Fischimporte, Krankheiten und Misswirtschaft sollten
diskutiert werden.
Durch das künstliche Überangebot an Nahrung durch Besatz wird einerseits der Kormoran angezogen, man kann sagen angelockt,
anderseits wird der Abschuss des Kormorans gefordert.
Die angeblichen „Schäden“ der Kormorane können mit keiner Statistik wissenschaftlich nachgewiesen werden.
„Der Kormoran ist ein Prüfstein, ob wir es in unserer so umweltbewussten Zeit mit Natur- und Artenschutz wirklich ernst meinen oder ob
wieder der Egoismus kleiner Gruppen obsiegt“, so Peter Eberhardt, Vorsitzender des Tierschutzvereins Städtedreieck.
Jagdhund verirrte sich bei Wildschweinjagd
Im „Schwarzerberg“ bei Meßnerskreith wurde eine Wildschweinjagd abgehalten.
Jagdhunde aus dem Landkreis Amberg wurden hier zur Jagd auf die Wildschweine eingesetzt.
Bei der Verfolgung der armen Schweine verrannten sich zwei der Hunde. Da sie sich in dem fremden Gebiet nicht auskannten irrten sie
umher. Einer der Hunde lief ziellos auf einer stark befahrenen Straße umher. Nicht nur eine große Gefahr für den Hund, sondern auch für
die Verkehrsteilnehmer wurde durch das verantwortungslose Verhalten der Jäger in Kauf genommen. Beherzte Bürger nahmen den Hund
von der Straße. Man verständigte darauf hin den Tierschutzverein Städtedreieck um hier weiterzuhelfen. Der Besitzer des verängstigten
Hundes konnte ausfindig gemacht werden. Von dem anderen Hund fehlte zu diesem Zeitpunkt jede Spur.
Hier zeigt sich wieder eindeutig wie rücksichstlos bestimmte Jäger mit Tieren umgehen. Sogar der treueste Freund des Menschen, der
Hund, wir nur als Objekt zur Befriedigung der „Freizeitbeschäftigung“ benutzt.
Silvester 2011: Tipps für einen tierlieben Start ins neue Jahr: Rücksicht
Außergewöhnliche Lautstärke und heftiges Knallen zum Jahreswechsel sind
für viele Menschen ein tierisch-schönes Vergnügen – aber nur für sie.
Haustiere und frei lebende Wildtiere leiden an Silvester unter extremen
Geräuschbelästigungen, hervorgerufen durch Böller, Raketen und Co.
Tierhalter sollten ihren tierischen Lieblingen deshalb in der Silvesternacht
besondere Aufmerksamkeit schenken und geeignete Rückzugsmöglichkeiten
schaffen. Der Tierschutzverein Städtedreieck e.V. rät Menschen, die mit ihren
Tieren in das neue Jahr feiern, „knallfreie Zonen“ einzurichten und keine
Bereits einige Tage vor Silvester sollten Tierhalter entsprechende Vorkehrungen
treffen: So sollten Hunde in bewohnten Gebieten nur noch angeleint ausgeführt
werden, denn verfrühte Krachen könnten sie in panischem Schrecken davon-
laufen lassen. Schlimmstenfalls löst das verstörte Tier einen Unfall aus. Am Silvesterabend sollten Türen und Fenster geschlossen sein,
gegebenenfalls können auch Rollos heruntergelassen werden, um den Lärm ein wenig zu dämpfen. Idealerweise sollte Hunden, Katzen,
Vögel, Meerschweinchen und anderen Kleintieren ein ruhiger Platz in einem Raum geschaffen werden, der nicht direkt zur Straßenseite
liegt.
Vogel- und Kleintierkäfige sollten dabei weit vom Fenster entfernt stehen und zusätzlich durch ein großes Tuch abgedeckt werden. Am
besten ist es, wenn eine vertraute Bezugsperson an einem solchen Abend bei den Tieren bleibt und ihnen durch einen bewusst ruhigen
und
entspannten Umgang Sicherheit vermittelt. Wildtiere in Wald und Flur sind den Krach in der Silvesternacht gar nicht gewohnt. Deshalb
appelliert der Tierschutzverein Städtedreieck e.V. dringend, keine Feuerwerke am Waldrand, auf Waldlichtungen oder Parkanlagen zu
Grundsätzlich gilt: Wild- und Haustiere reagieren besonders sensibel auf laute Geräusche. Die ungewohnte Silvesterknallerei kann Haus-
und Wildtiere in Angst und Schrecken versetzen. Schon vor der Silvesternacht beginnt für die meisten Tiere der Stress durch verfrüht
gezündete Knallkörper. Daher sollte überall dort, wo Tiere leben, auf laute Feiern und auf Feuerwerke verzichtet werden.
Auch sollte sich jeder fragen, ob es sinnvoll ist, Unsummen von Geld für das kurze Knall-Vergnügen auszugeben. „Die jedes Jahr
verpulverten Millionen sollten nachdenklich stimmen“, mahnt Peter Eberhardt, Vorsitzender des Tierschutzvereins Städtedreieck e.V.
„Wir raten das eingeplante Geld nicht komplett in die Luft zu schießen, sondern sinnvollen Zwecken und Einrichtungen – beispielsweise
zum Erhalt eines Tierheims zu spenden“, so Peter Eberhardt.
Für eine Frau mit 28 Katzen wird eine neue Bleibe, zur Miete, gesucht, wohin sie alle ihre Katzen mitnehmen
kann.
Ideal wäre ein einzeln stehendes Haus, ein alter Hof oder ein Anbau.
Die Region ist unwichtig.
Falls Sie hier helfen können wenden Sie sich bitte an den Tierschutzverein Städtereieck e.V. unter der
Telefonnummer 09471/3522 oder 09471/21070.
Amazon bietet Stopfleber an
Bei amazon wird STOPFLEBER angeboten. Die Tiere werden in der Haltung unsäglichen Qualen durch die
Zwangsernährung ausgesetzt, damit die Leber ein Vielfaches ihrer normalen Größe erreicht. In Deutschland ist die
Produktion zwar verboten, jedoch darf Stopfleber aus anderen Ländern verkauft werden.
Auf meine Email an amazon, dass ich keine Einkäufe mehr tätigen werde, so lange dieses Produkt vertrieben wird, kam
unter anderem die Begründung „...Wir sind grundsätzlich der Meinung, dass Amazon – oder jeder andere Händler – nicht
darüber entscheiden sollte, welche Produkte bzw. welche Inhalte von Kunden (nicht) erworben werden können, sofern
diese legal erhältlich sind....“
Ich persönlich finde es wichtig, dass vor allem so große Unternehmen einer ethischen Verantwortung nachkommen und
tierquälerische Produkte aus ihrem Sortiment verbannen. Deshalb habe ich mein Kundenkonto bei amazon löschen lassen.
Ein Buch habe ich schon, sehr günstig, bei „booklooker“ erworben.
Fazit: Amazon will wohl das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt sein, aber anscheinend nicht eines der
moralischen auf dem Gebiet des Tierschutzes. Versuchen wir mal als Kunden (oder Nichtkunden) ein Wörtchen
mitzureden.
Richard Brunner, Tierschutzverein Städtedreieck e.V.