Burglengenfeld*Maxhütte-Haidhof*Teublitz     Rollbahn 6, 93142 Maxhütte-Haidhof    
Wer Tiere quält, ist unbeseelt.
Und Gottes guter Geist ihm fehlt;
mag noch so vornehm drein er schauen,
man sollte niemals ihm vertrauen.
Johann Wolfgang von Goethe
           Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit
Tel.: 09471/3522  oder  09471/21070
21.02.2011
Der Deutsche Tierschutzbund informiert:
EU-weite Kampagne gegen Tierversuche in der Kosmetik
Am 11. März 2009 wurden in der EU alle Tierversuche für Kosmetika bis auf drei Tests
verboten. Ein Riesenerfolg unseres mehr als 30-jährigen Kampfes für die Abschaffung von
Tierversuchen für Kosmetik. Doch es gibt ein drohendes Schlupfloch: Bis März 2013 dürfen
außerhalb der EU drei bestimmte Tierversuche für die Prüfung kosmetischer Inhaltsstoffe
durchgeführt und die Produkte trotzdem innerhalb der EU verkauft werden.
Der Grund: Die Europäische Kommission pocht darauf, dass für die genannten Tierversuche erst noch Ersatzmethoden entwickelt und zugelassen
werden sollen. Ob dies bis 2013 möglich sein wird, ist nicht gesichert. Ein wissenschaftlicher Bericht im Auftrag der EU-Kommission empfiehlt,
das Vermarktungsverbot um bis zu zehn Jahre, also bis 2023, zu verschieben.
Mitprotestieren!
Wenn die Politik diesem Vorschlag folgt, werden zigtausend Kaninchen, Meerschweinchen, Mäuse und Ratten in der ganzen Welt weitere zehn
Jahre vergiftet, vergast und getötet, um kosmetische Produkte in Europa zu verkaufen. Wir wenden uns strikt gegen diesen Aufschub und haben
deshalb gemeinsam mit unseren Partnern der Europäischen Koalition gegen Tierversuche (European Coalition to End Animal Experiments –
ECEAE) eine Petition auf den Weg gebracht.
Machen Sie mit und unterschreiben Sie die Online-Petition gegen Tierversuche für die Kosmetik!
ACHTUNG: Nach englischem Recht müssen Sie bitte beide Kästchen unter den Adressfeldern der Petition anklicken, wenn Sie keine weiteren
Informationen von der ECEAE wünschen. Falls Sie Verständnis-Probleme mit der englischsprachigen Petitions-Seite haben sollten, können Sie
uns über das Kontaktformular unter https://www.tierschutzbund.de/kontakt.html Themenbereich „Redaktion Website“, schreiben - wir helfen
gerne weiter.
Ein harter Kampf steht uns bevor, für den wir jede Hilfe brauchen. Unterstützen Sie unsere Kampagne, indem Sie die Infos und die Petition so
breit wie möglich streuen – z.B. auch über soziale Netzwerke im Internet.
Weitere Informationen zur Online-Petition, sowie unsere Pressemeldung zum Thema finden Sie auf unserer Internetseite unter
Auch die Kosmetik-Positivliste finden Sie dort unter: http://www.tierschutzbund.de/kosmetik_positivliste.html
                   
22.01.2011
                                                                     Gipsy’s Reise von Korfu nach Schwandorf
Vor einigen Jahren traf eine tierliebe deutsche Frau, die in Korfu lebt und arbeitet auf einen
abgemagerten Schäferhund, der ab und zu vor ihrem angemieteten Haus nach Fressbaren
suchte. Sein Besitzer hatte ihn vermutlich nach dem Sommerurlaub zurückgelassen. Sie nahm
ihn zu sich, taufte ihn Gipsy, päppelte ihn wieder auf und schließlich wurde er ein braver und
treuer Gefährte. Doch dann musste sie aus dem Haus ausziehen, da das Haus
gewinnbringender vermietet werden sollte.
Um ihren Auszug zu beschleunigen, so vermutet sie, hat jemand Gift ins Trinkwasser gegeben. Der Hund hat, Gott sei Dank, nichts davon getrunken.
Tiere vergiften ist in Korfu an der Tagesordnung.
Da Häuser mit Garten in Korfu zu einer vernünftigen Miete kaum zu finden sind, blieb ihr nur die Möglichkeit sich eine Wohnung in der Stadt zu
suchen. Für den Schäferhund bedeutete dies, dass er wieder als Straßenhund leben oder eingeschläfert werden musste.
Die Frau bat alle ihre Bekannten in Deutschland um Mithilfe, das Tier nach Deutschland zu vermitteln. Dies war nicht einfach, da der Hund
vermutlich schon mehr als 10 Jahre alt war. Das genaue Alter lies sich nicht bestimmen, da ihm die Zähne abgeschliffen wurden.
Dies ist in Korfu eine Methode, um bei Hühnerhaltung eine angebliche Verletzung der Tiere durch den Hund zu unterbinden.
Von einem tierlieben Ehepaar aus Teublitz kam der Hilferuf auch zum Tierschutzverein Städtedreieck e.V.. Einige Zeitungen druckten sofort die
Geschichte von Gipsy in ihren Blättern ab, wodurch fünf Interessenten für Gipsy gefunden werden konnten.
Am Samstag, den 28. August 2010 wurde Gipsy von Korfu nach Deutschland gebracht. Den Transport vom Flughafen nach Schwandorf
übernahmen eine Bekannte von Gipsy’s Frauchen und das Ehepaar aus Teublitz.
Gipsy hat sich gut in seinem neuen Heim in Schwandorf eingelebt.
„Er ist ein extrem ruhiger, liebevoller und dankbarer Hund und er liebt jeden, der nett zu ihm ist. Er geht super an der Leine und frei "bei Fuß" und
freut sich riesig, wenn man sich mit ihm beschäftigt. Er versteht sich prima mit Katzen und andere Hunde sind auch kein Problem.“, so die Aussage
seines jetzigen Frauchens.
02.02.2011
Schwäne an Hochspannungsleitung hängengeblieben
und abgestürzt
Vor kurzem flog ein Schwarm von 6 Schwänen in Höhe der Hochspannungsleitung, Nähe
Bubach an der Naab (Landkreis Schwandorf). Zwei davon berührten die Leitungen und
stürzten aus großer Höhe ab. Spaziergänger beobachteten diese Tragödie. Man verständigte
daraufhin den Tierschutzverein Städtedreieck e.V. Als die Aktivisten des Tierschutzvereins
eintrafen wurde es bereits dunkel. Nach kurzer Suche wurde ein Jungschwan mit schwersten
Verletzungen auf einer Eisfläche gefunden. Der Schwan wurde unverzüglich zum Tierarzt
gebracht. Da die Verletzungen sehr groß waren, musste das Tier eingeschläfert werden.
 
Am nächsten Tag wurde der andere verletzte Schwan von den besorgten Bürgern gefunden. Er befand sich auf einem mit Eis bedeckten
Nebenarm der Naab. Mit Hilfe der Feuerwehren von Bubach und Büchelkühn konnte der schwerverletzte Schwan geborgen werden. Die
Aktivisten des Tierschutzvereins brachten auch diesen Schwan zu einem Tierarzt. Auch hier musste das Tier aufgrund seiner schwersten
Verletzungen eingeschläfert werden.
 
Der Tierschutzverein Städtedreieck e.V. hat nun mit E.on, als Eigentümer der Überlandleitungen, Kontakt aufgenommen, um weiterer solcher
Unfälle vorzubeugen, da hier schon desöftern solche Vorfälle beobachtet wurden.
Katze in Rohrbach aus
Kanal gerettet
24.03.2011
Am Samstag, den 05.03.2011 hörte eine Frau in Rohrbach, An der Frauenwiese, vor ihrem Haus eine Katze kläglich jammern.
Es dauerte einige Zeit bis man das Tier lokalisierte.
 
Die Katze befand sich unter dem Schmutzgangkasten des Gullys im Abwasserrohr. Die Aktivisten des Tierschutzvereins
Städtedreieck e.V. brachten die total verängstigte und verschmutzte Katze zur Untersuchung zum Tierarzt nach Kallmünz.
Verletzungen wurden keine festgestellt. Die Katze befindet sich nun in Obhut des Tierschutzvereins Städtedreieck e.V. und es
gehr ihr schon wieder recht gut.
Nachdem der Besitzer nicht ausfindig gemacht werden konnte, fand sich mit Hilfe der lokalen Presse eine Interessentin, bei
der die Katze in den nächsten Tagen einziehen wird.
Grüne Woche: Auswüchse und Folgen der Intensivtierhaltung
22.01.2011
Anlässlich der Grünen Woche 2011 in Berlin weist der Tierschutzverein
Städtedreieck e.V. , Mitglied im Deutschen Tierschutzbund, auf die
Missstände in der intensiven Landwirtschaft hin. Was der Dioxinskandal
bereits zu Tage förderte, belegen Praktiken wie Schnabelkürzungen bei
Geflügel, kupierte Schwänze bei Schweinen und Enthornung bei Kälbern:
die Fehler liegen im System.
Die Agrarindustrie setzt in erster Linie auf Gewinnmaximierung.
Bäuerliche Landwirtschaft und Regionalität bleiben dabei auf der Strecke.
Auch die betäubungslose Ferkelkastration passt da ins Bild. Dabei sind
Alternativen längst vorhanden und eine Abkehr von der industrialisierten
Landwirtschaft zum Wohl der Tiere und des Verbrauchers ist möglich und                               Bildquelle:Rainer Sturm / pixelio.de
dringend erforderlich. „Die Dioxin-Futtergiftmischerei, BSE und andere                                
Skandale zeigen, dass die Intensivtierhaltung mit Ethik und Gesetz in Konflikt steht“, kommentiert Wolfgang Apel, Präsident des
Deutschen Tierschutzbundes, und mahnt, dass die Grüne Woche nicht nur als Schauplatz trügerischer Tierhaltung verstanden, sondern zur
ehrlichen Auseinandersetzung über Intensivtierhaltung genutzt werde.
Tiere ausschließlich als Nutztiere: Sie sollen möglichst viel Milch, Eier und Fleisch produzieren und dies auch noch in der gewünschten
Perfektion. Die Tiere sind für die industrialisierte Haltung und die extremen Produktionsziele nicht geschaffen – Überzüchtungen,
tierwidrige Haltungs-Bedingungen und mangelnde Beschäftigung führen zu Krankheiten und Verhaltensstörungen. Tragisch, dass diese
Tierquälerei nicht nur gesetzlich erlaubt ist, sondern von den politisch Verantwortlichen unterstützt wird. Wolfgang Apel, Präsident
des Deutschen Tierschutzbundes: „Tiere dürfen nicht manipuliert werden, um Defizite in der Haltung auszugleichen oder bestimmte
Produktionsziele zu erreichen. Die Ausnahmen im Tierschutzgesetz, die diese Manipulationen zulassen, müssen ersatzlos gestrichen werden“.
Betäubungslose Ferkelkastration muss sofort beendet werden Nach wie vor werden in Deutschland über 20 Millionen männliche
Ferkel pro Jahr betäubungslos kastriert. Alternativen sind längst vorhanden. So dürfen Bio-Betriebe ab 2012 nur noch mit Betäubung
kastrieren, für konventionelle Aufzuchten gibt es keinerlei Regelungen. Der Deutsche Tierschutzbund fordert das Ende der Ferkelqual.
Goldene Regeln für die Winterfütterung von Wasservögeln
29.12.2010
Bei einer längeren ausschließlichen Ernährung mit Brot kann es bei einigen
Vogelarten zur Flugunfähigkeit (Kippflügeleffekt) oder in der Brutzeit zu
dünnschaligen Eiern oder einer tödlichen Legenot bei den Weibchen kommen.
Hinzu kommt, dass Brotreste, die nach der Fütterung übrig bleiben, für eine
Verschlechterung der Wasserqualität sorgen.
Ganze Toastbrotscheiben oder ins Wasser geworfene Brötchen helfen den
Tieren nicht, weil sie keine Zähne haben, um das Futter zu zer-
kleinern. Das Brot saugt sich voll und sinkt meist zu großen Teilen auf den
Grund des Gewässers, wo es das Wasser verschmutzt.
Geeignete Futtermittel für Wasservögel sind: Getreide, Hühnerfutter,
Wassergeflügelfutter, Kleie, Eicheln, Obststücke, weiche Kartoffelstücke, klein geschnittenes Brot, Körnerbrötchen oder Dreikorntoast
(möglichst frisch und in Maßen!)
Besonders gut sind spezielle Presslinge oder Pellets geeignet, die so leicht sind, dass sie an der Wasseroberfläche schwimmen und deshalb 
von den Vögeln besonders leicht aufgenommen werden können.
Sämtliches Frischfutter, das den Wasservögeln gereicht wird, sollte klein geschnitten und auf gar keinen Fall gefroren sein. Um zu
verhindern, dass sich ungebetene Gäste ansiedeln, sollte nur soviel verfüttert werden, wie die Tiere innerhalb kurzer Zeit verzehren können.
Tierschützer schlagen Alarm
 
05.12.2010
Tierschutzvereine im Landkreis Schwandorf bitten um Hilfe
 
Den Tierschutzvereinen im Landkreis Schwandorf ist es nicht mehr möglich alle
abzugebenden und hilfsbedürftigen Katzen aufzunehmen. Die den Tierschutzvereinen
zustehenden Unterbringungsmöglichkeiten sind restlos überfüllt. Tierfreunde wissen
nicht mehr, wie sie die Tiere unterbringen sollen. Daher wenden sich die Tierschützer
an die Bevölkerung.
Gesucht werden tierliebe Menschen, die für unbestimmte Zeit hilfsbedürftige Katzen bei
sich aufnehmen können. Wer hier in dieser Notsituation helfen möchte, wende sich an
den Tierschutzverein Städtedreieck e.V. unter der Telefonnummer 09471/3522 oder
09471/21070, Tierhilfe 09471/4128 und Tiere in Not 09471/7826.
Tiere sind keine Geschenkartikel
27.11.2010
Weihnachten rückt immer näher und dieses Jahr steht auch der Wunsch nach einem Haustier
ganz weit oben auf der Liste. Tiere sind aber keine Überraschungsgeschenke, warnt der
Tierschutzbund Städtedreieck e.V. Schnell weicht die erste Begeisterung – die Tiere wollen
jedoch auch nach den Feiertagen entsprechend umsorgt werden. Die Weihnachtsfeiertage mit
ihrem Stress und Trubel sind eine denkbar schlechte Zeit für die gegenseitige Eingewöhnung
von Mensch und Tier“, so Peter Eberhardt, Vorsitzender des Tierschutzvereins Städtedreieck
e.V. Wer sich nach reiflicher Überlegung für einen tierischen Mitbewohner entscheide, solle
sich zuerst an die örtlichen Tierheime Regensburg und Schwandorf wenden. Hier warten viele
Hunde, Katzen und Kleintiere auf ein neues Zuhause. Tiere, die als Geschenk auf dem
Gabentisch landen sollen, werden dort aber nicht vermittelt.                                                                    Bildquelle:Janina Briesemeister / pixelio.de
„Viele der heiß ersehnten und zunächst geliebten Tiere werden schon nach kurzer Zeit beim Tierschutzverein abgegeben“, erläutert
Peter Eberhardt die Folge solcher Weihnachtspräsente. Ein Tier kann das Familienleben bereichern, wenn alle Beteiligten bereit sind, sich
entsprechend um den Hausgenossen zu kümmern. Tiere haben einen positiven Einfluss auf Kinder und Heranwachsende; sie lernen,
Verantwortung zu übernehmen. Sie sind für viele Menschen Partner, die sie in Schwung halten und auch ein Stück die Einsamkeit überwinden
lassen. Und Tiere schaffen Brücken zwischen den Menschen. „Ein Tier ist eben kein Spielzeug, das man bei Nichtgefallen umtauschen oder
einfach wieder in die zu dieser Jahreszeit ohnehin schon überfüllten Tierheime abgeben kann. Es ist ein Lebewesen mit Bedürfnissen, das
respektvollen Umgang verdient“ so Peter Eberhardt weiter.
Vor der Anschaffung sollten sich Eltern und Kinder überlegen, welche Bedürfnisse z.B. Hunde, Katzen, Meerschweinchen oder Wellensittiche
haben. Es sollte geklärt werden , ob ausreichend Zeit vorhanden ist, um dem Tier das nötige Maß an Pflege und Fürsorge zukommen zu lassen.
Nicht zu unterschätzen sind die Kosten, die durch Futter und tierärztliche Betreuung entstehen können. Auch ein Blick und den Mietvertrag
und ein Ausschließen von Allergien aller Familienmitglieder kann späteren Ärger für Mensch und Tier vermeiden helfen.
Ist die ernsthafte Entscheidung für ein Tier getroffen, sollte der gemeinsame Gang ins Tierheim führen. Dort wartet eine Vielzahl an Tieren
auf ein liebevolles Zuhause. Der Tierschutzverein Städtedreieck e.V. rät allerdings, das neue „tierische Familienmitglied“ erst nach
Weihnachten aufzunehmen und stattdessen einen Gutschein oder erstes artgerechtes Zubehör unter den Baum zu legen. Nach den Feiertagen
helfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Tierschutzverein Städtedreieck e.V. gern und beraten Tierfreunde bei der Wahl des richtigen
Haustiers.
Pressemeldung des Tierschutzvereins Städtedreieck e.V. zum Hubertustag am 3. November
Kein kirchlicher Segen für den Abschuss von Haustieren - Tierschutzverein Städtedreieck e.V.
fordert Reform des Bundesjagdgesetzes
25.10.2010
In den nächsten Tagen werden anlässlich des St. Hubertustags am 3. November bundesweit
Messen und Jagden abgehalten. In den Messen können sich Jäger den kirchlichen Segen für
ihr Töten von Millionen Wildtieren und Hunderttausenden Hunden und Katzen geben lassen.
Anlässlich des St. Hubertustags fordert der Tierschutzverein Städtedreieck e.V. die Kirchen
auf, sich nicht länger in den Dienst des Tötens zu stellen. Zugleich appelliert er an die
Bundesregierung, eine tierschutzverträgliche Novellierung des Bundesjagdgesetzes zügig in
Angriff zu nehmen. Durch diese längst überfällige Neugestaltung des Jagdrechts würde auch
dem seit 2002 im Grundgesetz verankerten Staatsziel Tierschutz Rechnung getragen.
,,Noch immer werden jedes Jahr über fünf Millionen Wildtiere, darunter auch bestandsbedrohte Arten, getötet. Hunderttausende von Hunden
und Katzen werden zudem quasi als Freiwild abgeschossen. Mit einer verantwortungsvollen Hege hat dies nichts mehr zu tun. Die Reform des
Bundesjagdgesetzes muss jetzt zügig umgesetzt werden", erklärt Peter Eberhardt, Vorsitzender des Tierschutzvereins Städtedreieck e.V.
Bei der Jagd werden nach wie vor Fallen eingesetzt, in denen die Tiere oftmals über qualvolle Stunden und Tage hinweg jämmerlich verenden.
Der Tierschutzverein Städtedreieck e.V. lehnt auch die Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Tieren und die Verwendung von Bleischrot ab.
Hier besteht aus Sicht des Tierschutzes dringender Handlungsbedarf, das Bundesjagdgesetz zu reformieren. Letztlich ist das auch eine Kon-
sequenz aus dem im Grundgesetz verankerten Staatsziel Tierschutz.
Das am St. Hubertustag begangene Ritual der Segnung der Jäger - und bisweilen ihrer 0pfer, der Wildbretstrecke - ist nicht nur völlig antiquiert,
sondern zudem auch noch eine bewusste Verfälschung der Geschichte. Schließlich hat der heilig gesprochene Hubertus der Jagd abgeschworen
und sich stattdessen zum Beschützer der Tiere aufgeschwungen. Er kann daher als Schutzpatron der Tiere gelten. Die Jäger sollten sich ihn zum
Vorbild nehmen und der Jagd in seiner bisherigen Form abschwören. Der Appell des Tierschutzvereins Städtedreieck e.V. geht auch an die
großen Kirchen. Diese sollten zukünftig auf die Segnung der Jäger und der von ihnen getöteten Tiere verzichten.
Rückkehr der Wölfe nach Bayern?
02.10.2010
Vor kurzem besuchten Peter Eberhardt, Linus Langer und Richard Brunner vom
Tierschutzverein Städtedreieck e.V. den „Freundeskreis der freilebenden Wölfe“ in der
Oberlausitz/Sachsen. Hier leben bereits mehrere Rudel von freilebenden Wölfen.
Auf einer Exkursion konnte „Wolfsland“ mit einigen frischen Wolfsspuren besichtigt
werden. Ebenfalls konnte eine Schafsherde mit Herdenschutzhunden besucht werden.
Diese Hunde halten Diebe, Wildschweine und Wölfe von den Schafen fern.
In den vergangenen Monaten wurde in Bayern erstmals wieder ein freilebender Wolf                        Bildquelle: Christel Mückter / pixelio.de
registriert. Vermutlich ist das Tier aus dem Alpenraum auf der Suche nach einem neuen
Revier zugewandert. Bereits 2006 war im Raum Starnberg ein Wolf unterwegs, der aber überfahren wurde.
Der neue Nachweis lässt hoffen, dass auch in Bayern, wie schon in Sachsen und Brandenburg, die Rückkehr des Wolfes bevorsteht.
Freilebende Wölfe sind, wie die Tiere in anderen Ländern zeigen, scheu und misstrauisch, sie meiden den Menschen und können höchstens
vereinzelt Schaden an Nutztieren anrichten. Betroffene Bauern können angemessen entschädigt werden.
Der Tierschutzverein Städtedreieck e.V., Mitglied im Deutschen Tierschutzbund e.V., appelliert an die Landesregierung und die Jägerschaft,
es nicht zu einem zweiten Fall Bruno kommen zu lassen. Der eingewanderte Braunbär war – nach einer regelrechten Verfolgungsjagd durch
Presse und Schaulustige – erschossen worden.
Mehr über die freilebenden Wölfe kann man unter dem Link: www.lausitz-wolf.de erfahren.